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Pigmentflecken adé mit Kryopeeling

Wenn sich das Problem mit meinen Pickmentflecken, für das über Jahre zig Lösungen gesucht und nie gefunden habe, endlich verabschiedet – dann ist das einen kleinen Freudentaumel wert…

Den habe ich gerade täglich. Bei jedem Blick in den Spiegel. Denn was ich da sehe, ist ein Gesicht ohne auffällige Pigmentflecken. Hier der zweite Teil meiner Behandlungsstory.

Nach der Behandlung mit dem Tixel folgt eine punktuelle Vereisung der Rest-Pigmentstörungen mithilfe von „Flüssiggas“ (eigentlich flüssiger Stickstoff), ein sogenanntes Kryopeeling. Das Verfahren sorgt für ein gezieltes, punktuelles Ablösen der pigmentverfärbten Flecken. Die Epidermis wird schockgefroren, dadurch bilden sich Blasen, die verschorfen und dann abfallen. Darunter wächst jugendlich glatte, unverfärbte Haut nach – sofern man als Patient alle Weisungen des Arztes beachtet und beispielsweise NICHT am Schorf kniepelt, wenn er sich abzulösen beginnt.

Zwei Wochen nach der kompletten Abheilung – ich wurde inzwischen oft für die Wahl meines Sonnenhuts gelobt – haben Dr. Susanna Meier und ich dann Stufe Zwei gezündet und das Flüssiggas gezückt. Die Behandlung schmerzt nicht. An Tag Zwei und auch noch am dritten Tag bin ich allerdings nicht unter Leute gegangen. Die Blasen waren nicht zu übersehen – eine Wochenend-Behandlung ist also grundsätzlich eine prima Idee. Auch nach dieser Behandlung war alles nach knapp zwei Wochen ausgeheilt. 

Dass für beide Verfahren über mehrere Wochen der absolute Schutz vor Sonne nötig war – und das sowohl vorher als auch mindestens  sechs Wochen danach), versteht sich zwar von selbst. Ich möchte dennoch dringend betonen, dass (speziell im Sommer!) für einige Wochen ein Sonnenhut plus  Sonnencreme mit SPF 50 ein absolutes Muss sind.

Mit Kälte gegen Pigmentflecken

Während und auch länger nach der Heilung gehört SPF 50 aber unbedingt zur Pflegeroutine. Und auch für das Kryopeeling gilt: NIE, NIEMALS die Blasen aufstechen oder am Schorf pulen. Der muss sich wirklich gänzlich von allein lösen, damit die Heilung darunter optimal erfolgen kann. Das Ergebnis lohnt aber wirklich die Disziplin!

Denn nach fünf Jahren in verschiedenen Instituten – mit zwei IPL-Treatments (2013, je ca. 400 Euro), einer Dermapen-Behandlung (2014, um 400 Euro), einer Salon-exklusiven Pflanzenstoff-Peeling-Serie (2015, um 400 Euro) sowie schließlich einer niedrig dosierten Laserbehandlung (2017, ca. 600 Euro), bei der drei verschiedene Erbium- und Fraxel-Laser einen recht guten Job gemacht haben – ging dank dieser beiden Treatments endlich meine Pigment-Odyssee zu Ende. Und sogar mit doppeltem Happyend. Denn neulich fragte mich eine Dermatologin nach meinem Alter. Und war völlig baff, als ich es verriet. Ich kann also – Ziel erreicht – nicht nur künftig auf Camouflage verzichten, sondern mich zusätzlich darüber freuen, durch den nachhaltigen Tixel-Effekt Kollagenneubildung auch noch jünger und frischer auszusehen!

Faktencheck Tixel:

Eine Full-Face-Behandlung zum Beispiel bei Hautverjüngung und Fältchenglättung inkl. Einschleusung unvernetzter Hyaluronsäure mittels Maske direkt nach dem Treatment kostet bei Dr. Meier etwa 450 Euro. Die Downtime richtet sich nach der Behandlungs-Intensität und nach der individuellen Wundheilung. Ideal wählt man eine Wochenend-Behandlung oder ein paar Tage Urlaub, dann kann die Haut in Ruhe heilen, bevor man wieder unter Leute geht. Mit etwas Makeup- und Camouflage-Fertigkeit ist das aber schon nach 3, 4 Tagen möglich. Am 1. Tag nach der Behandlung kann es zu einer Schwellung kommen – die bei mir allerdings ausblieb. Meine Tipps: Viel trinken, viel Ruhe, absoluter Schatten. 

Faktencheck Kryopeeling:

Die Dauer des Treatments richtet sich nach der Anzahl der Verfärbungen. Die Behandlung ist eher günstig – die Kosten sind von der Anzahl der zu behandelnden Stellen abhängig. Pro Fleck musste bei mir während des Eingriffs zweimal vereist werden – der Vorgang dauerte etwa 20 Minuten und kostete 150 Euro. Die Downtime ist etwas höher als beim Tixel: Die Blasen benötigen Zeit zum Abflachen. Das war bei mir nach rund 5 Tagen der Fall. Da ich sehr verständnisvolle Chefs habe, bin ich in der Zeit aber zur Arbeit gegangen … Schorf lässt sich einfach weniger gut kaschieren. Ein rund 1-wöchiger Urlaub von Freunden und Geselligkeit war mir das Ergebnis absolut wert. Tipp: Je mehr Ruhe der Körper hat, desto schneller kann er seine Heilungsprozesse abschließen!

Text: Alke von Kruszynski

Aufmacherbild: Clem Onojeghuo/Unsplash

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