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Brustverkleinerung – ein Erfahrungsbericht

Beim Thema schöner Busen denken die meisten Frauen an eine Brustvergrößerung. Dabei wird bei Plastischen Chirurgen auch eine Brustverkleinerung häufig nachgefragt.

Sabine Heinrich (Name von der Redaktion geändert) hat sich nach zwei Geburten im Alter von 42 Jahren für eine Brustverkleinerung entschieden. Hier ihr Erfahrungsbericht:

„Bei mir war die Entscheidung für eine Brustverkleinerung nicht nur ein optisches Anliegen, sondern hatte auch körperliche Ursachen“, erklärt die heute 44jährige. „Nach meinen zwei Schwangerschaften brauchte ich BH-Größe 85F. Das hat mich sehr belastet. Ich hatte Rückenschmerzen, Schlafprobleme und konnte keine schönen Oberteile kaufen.“

Brustverkleinerung gegen Schmerzen

„Eine zu große Brust kann zu Schmerzen im Schulter-Nackenbereich und zu Kopfschmerzenführen, eine Fehlhaltung verursachen, beim Sport hinderlich sein oder schlicht eine Belastung bei alltäglichen Aktivitäten darstellen. Auf lange Sicht besteht die Gefahr, dass solch eine falsche Haltung und das Gewicht des Busens zu bleibenden Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule führen“, erklärt die Plastische Chirurgin Dr. Caroline Kim.

Die klassische Methode der Brustverkleinerung wird medizinisch als Mammareduktion oder Mammareduktionsplastik bezeichnet. Sie ist eine der ältesten und am häufigsten durchgeführten Operationen der Brust. Bei dieser Operationstechnik wird das Drüsengewebe unter Vollnarkose verkleinert und meist zusätzlich gestrafft.

Verlauf der Brustverkleinerung

Die OP dauert bis zu vier Stunden und wird stationär unter Vollnarkose durchgeführt. Während des Eingriffs wird das überschüssige Fett- und Brustdrüsengewebe entfernt und die Brustwarze nach oben verlegt. Danach bekommt die Patientin einen Druckverband und bleibt in der Regel für eine Nacht in der Klinik. Nach einigen Tagen kann ein Stütz-BH getragen werden. Für vier Wochen sind Sport und schwere körperliche Tätigkeiten tabu.

„Ich erinnere mich noch an den Moment, als ich mein Jacket angezogen habe und es mir zu groß war. Herrlich! Und wie wunderbar, endlich kann ich schöne Wäsche tragen. Hätte ich gewusst, dass man auch mit einer kleinen Brust stillen kann, hätte ich den Eingriff auf jeden Fall früher machen lassen“, betont Sabine Heinrich.

FACTS zur Brustverkleinerung

Risiken: übliche OP-Risiken wie z.B. Thrombose oder Wundheilungsstörungen. Kosten: 3000 bis 5000 Euro. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen, wenn die Patientinnen schlank sind und Atteste, z.B. von einem Orthopäden vorlegen können.

Aufmacherfoto: Unsplash

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