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Basenfasten im Schwarzwald – entschlacken mit Genuss

Basenfasten im Hotel Elzland Pfauen

Es war die beste Entscheidung seit langem, die verbleibende Fastenzeit auch als solche zu nutzen. Ich bin gespannt, was eine Woche Basenfasten im Schwarzwald mit mir macht…

Ich fahre bei strahlendem Sonnenschein in München los und bin bester Stimmung. Dann wird es ja im Schwarzwald auch herrlich sein… Urlaub mit mir selbst, eine Woche nur Zeit für mich. Ich freue mich auf’s Basenfasten im Schwarzwald!

Während der gesamten Fahrt bis nach Elzach ist keine Wolke am Himmel zu sehen. Als auf der Autobahn die Abzweigung nach Strasbourg kommt, werde ich etwas wehmütig. Hier habe ich mehr als fünf wunderbare Jahre verbracht und war coronabedingt schon ewig nicht mehr dort… Weiter geht’s auf kurvigen Straßen bis ich das Hotel Elzland Pfauen erreiche.

Ein herzlicher Empfang mit Vitaldrink, dann beziehe ich mein Zimmer mit Blick auf den Pfauen Felsen. Wunderbar, ich bin angekommen und habe gleich mein erstes Coaching Gespräch zum Basenfasten nach Wacker. Abends dann ein basisches Menü mit einer köstlichen Karotten-Ingwer Suppe und Süßkatoffeln mit viel gegrilltem Gemüse.

Basenfasten im Hotel Elzland Pfauen

Am nächsten Tag steige ich nach dem Frühstück in das Aktivprogramm des Hotels mit einem Black-Forest Walking ein. Wir sind nur zu dritt und Balazs, der Sport- und Gesundheitstrainer des Hotels, legt ein gutes Tempo vor. Nach eineinhalb Stunden bin ich sicher, dass ich meine Fettverbrennung in Schwung gebracht habe. Danach geht’s in die Panormama-Sauna mit spektakulärem Blick ins Tal. Der Tag endet mit einer Meditation und Entspannung – es gab heute keine Zeit für Hungergefühle…

Tag 3: Es regnet und ich bin froh, dass ich gestern so viel gute Schwarzwälder Luft inhaliert habe. Der Start in den Tag mit Aqua Fit macht trotz des schlechten Wetters gute Laune. Das Aktivprogramm hat so viel zu bieten, dass man gar nicht ans Essen denkt. Mittags sanftes Yoga und abends Progessive Muskelrelaxation – danach schlafe ich wie ein Baby.

Tag 4: Es regnet und regnet. Langsam finde ich das Wetter einfach nur gemütlich und genieße den modernen Fitness-Bereich und das Spa mit unterschiedlichen Saunen und Pool. Zwar fällt die für heute geplante geführte Wanderung im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, aber dafür entspanne ich im Bademantel auf der Liege im Ruheraum.

Eins wird schnell klar: mit einer Diät hat Basenfasten hier im Schwarzwald eigentlich nichts zu tun. Ein Weg zum langfristigen Abnehmen ist Basenfasten auch nicht, das verlorene Gewicht stellt sich danach fast automatisch wieder ein. Es sei denn, das Basenfasten wird zur bewussten Zäsur, um mit eingeschliffenen Gewohnheiten zu brechen. Basenfasten ist der perfekte Einstieg in den Ausstieg, eine gute Möglichkeit, Körper und Geist von überflüssigem Ballast zu befreien und anschließend seinen Lifestyle zu ändern. Der Kopf kommt zur Ruhe, Energie wird frei, das Immunsystem gestärkt.

Wie der Name schon sagt: Während der Kur werden dem Körper nur basische Stoffe zugeführt. Dazu gehören alle Gemüse, Salat, Obst (es werden nur kleine Portionen empfohlen) und Hülsenfrüchte sowie sogenannte Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth und Buchweizen sowie Chia-Samen. Kräutertee (kein Schwarz- oder Grüner Tee!) und Wasser mit Zitronensaft oder frisch gepresster Orange sind super Unterstützer, die Trinkmenge sollte bei bis zu drei Liter liegen. Ein Verzicht auf feste Nahrung ist nicht vorgegeben. Ideal für also alle, die oft von Heißhungerattacken geplagt sind. Gemüsesuppen, Rohkost und Smoothies helfen, die Verdauung zu unterstützen und den Körper ausreichend mit Mineralstoffen zu versorgen.

Basenfasten im Schwarzwald nach der Wacker Methode

Hinter dem Basenfasten nach Wacker stecken Sabine und Matteo Wacker aus Mannheim. Sie haben aus der von Sabine Wacker vor über 20 Jahren entwickelten Erfolgsmethode Basenfasten ein Hotelkonzept entwickelt, das besonderen Wert auf 100% natürlichen Genuss und 100% vollen Geschmack legt. Der Fokus liegt dabei auf den 100 % basischen Gerichten mit frischen, saisonalen und naturbelassenen Zutaten, stets kreativ – auf diese Weise entstehen immer wieder leckere Gourmetgerichte. So verliert „Fasten“ seinen Schrecken und wird zu einem Aha-Erlebnis für den Geschmackssinn…

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