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Vagina und Vulva – die intimste Zone

Bin ich schön? Das ist für viele Frauen eine immer wiederkehrende Frage. Die Selbstzweifel beziehen sich aber schon lange nicht mehr nur auf das Gesicht oder die Frisur. Viele nehmen auch ihre Vagina und Vulva als unschön wahr – mit fatalen Folgen für das weibliche Selbstbewusstsein.

 Tatsächlich altern auch die Vagina und Vulva. Wir bekommen nicht nur Fältchen im Gesicht und das eine oder andere Kilo mehr auf den Hüften. Auch unser Geschlechtsorgan ändert sich im Laufe der Jahre. Eine spezielle Radiofrequenztherapie kann sanfte Abhilfe bei ästhetischen und gesundheitlichen Problemen schaffen. Wir erklären wie das funktioniert.

Mit 20 Jahren sind Vagina und Vulva voll ausgebildet. Die Vulva ist sehr straff, genau wie auch die Gesichtshaut einer 20-jährigen prall und fest ist. Im Laufe der Zeit lässt aber die Elastizität der äußeren und inneren Schamlippen nach. Die größten Veränderungen entstehen während der Schwangerschaft und nach der Menopause.

„Vor allem die Geburt ist ein Stressfaktor“, erklärt die Dermatologin Dr. Sonja Sattler von der Rosenpark Klinik. Durch die Schwangerschaft weicht das Gewebe auf und wird lockerer. Für sexuelles Lustempfinden ist aber Reibung und damit eine gewisse Enge nötig. Dr. Sattler: „Nach der Geburt fühlen sich manche Frauen zu weit und beinahe wie ausgeleiert, was einen enormen Leidensdruck verursachen kann.“

Mehr dazu im Podcast mit Dr. Sonja Sattler.

Auch Vagina und Vulva altern

Zwischen 40 und 50 Jahren setzten bei vielen Frauen die Wechseljahre ein. Es wird weniger Östrogen produziert und in der Folge wird die Vaginalhaut dünner und empfindlicher. Das wiederum kann Schmerzen beim Sex verursachen.

Frauen die ihre Vulva ohne operativen Eingriff straffen wollen, können dies jetzt mit Hilfe von einer Radiofrequenz-Therapie namens Thermi-Va. Im Vordergrund steht nicht nur eine ästhetische Optimierung der Scheide, sondern auch der gesundheitliche Aspekt. Thermi-Va soll bei Belastungsinkontinenz, Scheidentrockenheit und altersbedingten Veränderungen des Genitals helfen. Wie das funktioniert?

Mithilfe von Radiofrequenzwellen und einem Plastikapplikator wird 30-45 Minuten lang der innere und äußere Intimbereich bis zu 43 Grad erwärmt, so dass sich die unter der Schleimhaut liegenden Gewebeschichten zusammenziehen. Sowohl die Wärme als auch die Radiofrequenz aktivieren die Kollagenproduktion. Die Gewebestraffung wird optimiert, die Scheide besser mit Feuchtigkeit versorgt.

Optimal sind zwei bis drei Anwendungen im Abstand von einem Monat. Eine Sitzung kostet ca. 800 Euro, der Effekt soll ein bis zwei Jahre halten.

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