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Dermatologin und Hausärztin für die Schönheit

Sie ist eine Dermatologin aus Leidenschaft. Ihr Beruf ist auch Berufung! Dr. Sonja Sattler ist nicht nur eine ausgewiesene Spezialisten der Ästhetischen Medizin, sie ist als “Speaker” auf vielen internationalen Kongressen unterwegs und blickt auf mehr als 25 Jahre klinische Erfahrung zurück. Zu Recht kann man sie als “Hausärztin für die Schönheit bezeichnen!”

Dr. Sattler: “Ich liebe den Begriff ‘Hausärztin der Ästhetik’ oder ‘Hausärztin für die Schönheit’. Das sage ich sogar zu meinen Patienten, die ich zum Teil über 10 oder 20 Jahre begleite. Hausärztin bedeutet für mich Vertrauen und partnerschaftlicher Umgang. Ich kann mit meinem Know-how Patienten jahrelang begleiten. Natürlich kann ich nicht alles selbst umsetzten, aber ich weiß genau, wer in unserem Umfeld oder bei Kollegen geeignet ist, das jeweilige Anliegen zu realisieren. Deshalb ist der Begriff ‘Hausärztin der Ästhetik’ für mich sehr passend.”

Es ist wichtig, dass man bei ästhetischen Fragen jemanden hat, der einen über Jahre begleitet. Wie oft kommt das in der Rosenpark Klinik vor?

“In der Rosenpark Klinik begleiten wir unsere Patienten üblicherweise viele, viele Jahre. Manchmal erfolgt der Einstieg über eine Fettabsaugung, dann kommen die Patienten nach ein paar Jahren mit ein paar Fältchen oder anderen Körperformungsmaßnahmen wieder. Es gibt vielleicht auch irgendwann die Frage nach einer Oberlid-Straffung. Es entsteht ein sehr partnerschaftliches Verhältnis.”

Kann man eine Art Strategieplan machen und Behandlungen für die nächsten Jahre planen?

“Es macht immer Sinn sehr ehrlich mit den Patienten umzugehen und es macht wenig Sinn zu sagen: ‘Wir machen mal hier ein bisschen und da ein bisschen und dann sind sie schon glücklich.’ Man sollte eine Strategieplanung machen, einen sogenannten Behandlungsplan. Wenn ein Patient für eine Gesichtsverjüngung neu zu mir kommt, mache ich gerne einen Behandlungsplan für etwa ein Jahr. Ich gebe auch gerne eine Vorausschau darüber, was möglich wäre, wenn wir uns zwei oder drei Jahre zu kleinen Maßnahmen treffen. Das ist für den Patienten ehrlich, weil er weiß, was auf ihn zukommt und er sieht natürlich auch das Ziel, was man durch diesen Plan in kleinen Schritten erreichen kann.”

Welche Rolle spielt die Beratung über Behandlungen, die man kombinieren kann?

“Kombinationsbehandlungen sind eigentlich das, was wir langfristig immer anbieten. Manchmal kombinieren wir Dinge aus einem Portfolio, beispielweise kommt Botulinumtoxin vom gleichen Hersteller wie der Hyaluron-Filler. Natürlich gehört es auch zu unseren ärztlichen Leistungen mit den Erfahrungen über den Tellerrand hinweg zu schauen. Man kann verschiedene Behandlungen wie zum Beispiel mit dem Laser, der IPL-Blitzlampe oder dem Radiofrequenz Needling mit Unterspritzungen oder Kollagenstimulation kombinieren. Es gibt so viele Maßnahmen die ein besseres Ergebnis ergeben, wenn sie kombiniert werden, sodass es eigentlich mittlerweile unser Standard geworden ist.”

Gibt es bei den Beratungen Unterschiede zwischen Männern und Frauen?

Anti-Aging für Männer

Es ist interessant, dass Männer meist ganz schnell entschlossen, schnelelr als die meisten Frauen. Männer kommen und möchten am liebsten direkt behandelt werden. Sie vertrauen und fragen nicht viel nach. Frauen sind da sehr viel genauer und meistens besser informiert, vor allem durch das Internet.”

Kommen zu Ihnen auch Patienten, bei denen etwas schiefgelaufen ist?

“Leider kommen zu mir auch Patienten, bei denen etwas nicht so funktioniert hat wie gewünscht. In unserem Umfeld tummeln sich auch weiterhin Nicht-Ärzte die ästhetische Behandlungen anbieten, vor denen ich immer wieder nur warnen kann. Wenn etwas schief gelaufen ist, ist das Vertrauen der Patienten in die ärztliche Leistung erstmal gestört. Es gilt viel Aufbauarbeit zu leisten, auch psychologischer Natur. Auch dann geht man einen gemeinsamen Weg. Dafür muss man sich Zeit nehmen und diese Patienten brauchen sehr viel ‘tender loving care’, weil da etwas schief gegangen ist: Das geht sehr ans Herz und an die Psyche.”

Nach welchen Kriterien sollte man seinen „Hausarzt der Ästhetik“ auswählen?

“Der Hausarzt der Ästhetik sollte zu einem passen. Häufig ist das altersgerecht, sodass sich in meinem Umfeld die Generation Mitte 30 bis 60 tummelt. Wir müssen die gleiche Sprache sprechen und uns gegenseitig mögen, dann funktioniert diese Hausarzt-Thematik wunderbar auch in der Ästhetik. Wir konkurrieren gar nicht mit dem normalen Hausarzt, der für die medizinische Gesundheit des Körpers, der Seele und des Geistes zuständig ist, denn wir sind für die ästhetische Zufriedenheit der Patienten zuständig. Das können und sollen die normalen Hausärzte nicht leisten, denn es ist ein besonderer Bereich der Medizin und deshalb ist es wunderbar, dass es uns gibt als ‘Hausärzte der Ästhetik’.”

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