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Beste Luxus Hotels auf den Malediven mit Gourmet-Erlebnis

Es gibt viele Gründe für eine Reise ins Paradies: Schnorcheltouren direkt vor der Haustür, Honeymoon, Robinson-Crusoe Feeling oder Wellness vom Feinsten – das sich die Tage auf den Malediven im Soneva Fushi und Soneva Jani aber auch zu einem Gourmet-Trip entwickeln, hatte ich nicht erwartet. Manchmal ist es also ganz gut, im Vorfeld nicht so viel recherchiert zu haben…

Schon die Anreise ist spektakulär. Angekommen auf der Flughafeninsel Hulhulé geht es mit dem Wasserflugzeug weiter. Die Piloten starten ganz lässig und barfuß, die Propeller drehen sich in der Sonne und schon schwebt man über den bunten Atollen.

Vom Wasserflugzeug aus sehen die kleinen Inseln aus, wie in türkisfarbene Tinte getauchte Spiegeleier, Himmel und Meer verschmelzen in wunderbaren Blautönen. Nach der sanften Landung holt uns ein Boot ab und in zehn Minuten sind wir auf Soneva Fushi. Ab jetzt lautet die Devise: „No news, no shoes“. Herrlich!

Als Sonu und Eva vor 30 Jahren ihren Honeymoon auf den Malediven verbrachten, wollten sie nie wieder weg, mieteten die Insel und erschufen Soneva, was sich aus ihren Namen zusammensetzt. Entstanden ist ein „wildes“ Paradies, so ganz anders als die meisten Luxus-Resorts auf den Malediven.

Die Insel vermittelt ein Urwaldgefühl, ist dicht bewachsen und spektakulär schön. Hier leben nicht nur zahlreiche Pflanzen- und Vogelarten auch Hühner und Kaninchen laufen einem immer wieder über den Weg. Nachhaltigkeit liegt den Gründern von Beginn an am Herzen. So wird beispielsweise das Wasser wieder verwertet, viele Holzmöbel entstehen in der eigenen Werkstatt und in der resorteigenen Glasschmiede werden aus Scherben neue Gläser geblasen.

So weit wie möglich wird auf Plastik verzichtet, was auch für das Hausriff wichtig ist. Leider sind die Korallen verblasst, auf einer Schnorcheltour haben wir aber jede Menge Fische, kleine Riffhaie und sogar Mantarochen und Schildkröten gesehen. Wer tiefer in die Unterwasserwelt eintauchen möchte kann einen Ausflug mit dem Team von Meeresbiologen buchen. Sie kümmern sich unter anderem liebevoll um die Nester von Schildkröten und arbeiten an der Wiederbelebung der Korallenriffe im Baa Atoll.

Und dann die kulinarischen Abenteuer… ich durfte als Glückskind schon in den Genuss vieler Luxushotels und Restaurants kommen aber die Geschmacks-Erlebnisse auf Soneva Fushi und später auch auf Soneva Jani haben alles getoppt. Die Magie der verschiedenen Restaurant-Locations mit den feinen, gesunden, köstlichsten Zutaten und unterschiedlichen Geschmacksrichtungen sind kaum zu toppen.

Angefangen beim Frühstück auf Soneva Fushi. Man sitzt auf Holzstühlen im Sand, das Meer glitzert einem entgegen. Wer möchte bekommt als Erstes einen bitteren Gesundheits-Shot aus verschiedenen Kräutern. Und dann ist die Auswahl an Köstlichkeiten einfach überwältigend. An verschiedenen Stationen wird frisches Essen zubereitet und zusätzlich sind einzelne, gekühlte Räume jeweils einem Thema gewidmet: Im ersten Raum wird absolut jeder Frucht- und Müsliwunsch erfüllt. Es gibt einen eigenen Käseraum, einen Raum für alle erdenklichen Backwaren und einen paradiesischen Chocolate Room sowie eine Eisstation (beide haben zum Glück den ganzen Tag über geöffnet und sind Verführung pur…).

Von Soneva Fushi aus geht es noch einmal für drei Nächte ins Soneva Jani, ebenso entwickelt von Eva und Sonu. Soneva Jani besteht aus Wasservillen, die über eine imposante Steglandschaft miteinander verbunden sind. Von Soneva Fushi aus ist das Luxus-Resort in etwas eineinhalb Stunden mit dem Speedboot zu erreichen.

Die Villen und auch das Haupthaus stehen auf Stelzen im Wasser und egal wo man hinschaut, das Meer funkelt in allen Facetten von Türkisblau, man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Die Villen haben eine unglaublich luxuriöse Ausstattung. Angefangen von der Outdoor-Dusche, dem Ankleidezimmer, einem abgeschirmten Zugang ins Meer, einem super Soundsystem mit dem man seine eigene Playlist hören kann und sogar einem eigenen Infinity-Pool!

Und schließlich mehr zu den Gourmet-Abenteuern – die Auswahl ist überwältigend: man kann auf Soneva Fushi mal eben durch den Dschungel schwingen , bevor man mit einem kulinarischen Festmahl verwöhnt wird oder nach einem Spaziergang durch die Biogärten ein sehr, sehr gesundes und köstliches Lunch genießen oder im „The Crab Shack“ auf Soneva Jani mit den Zehen im Sand eines der köstlichen Krabben-Gerichte essen.

Auch die Liste der Spitzenköche die in den Resorts vereint ist, kann sich sehen lassen: Star Chefköche wie Julien Royer, des 3 Michelin Star Restaurants Odette in Singapur, Mathias Dahlgren der schwedische Koch und Gewinner des Bocuse d’Or oder auch Mads Refslung, der Mitgründer des berühmten Noma Restaurant in Kopenhagen verwöhnen Gäste aus aller Welt. Natürlich immer ganz im Soneva-Spirit: ökologisch, inspirirend und … BARFUSS!

Fangen wir den Gourmet-Trip mit dem „The Crab Shack“ an: Hier wird jeden Tag nur eine Krabbensorte angeboten, die in verschiedenen Gerichten zubereitet wird: Chilli-Krabben, Krabbencurry, (sowohl thailändische als auch srilankische Currys), Knoblauchkrabben, schwarze Pfefferkrabben, würzige Szechuan-Krabben aus dem Wok und vietnamesische Krabben aus dem Wok mit Tamarinde, Ingwer und schwarzem Pfeffer. Yummy!!!

Die Idee des „Overseas by Mathias Dahlgren“, des renommierten schwedischen Küchenchefs ist es, die Speisen des Indischen Ozeans mit den in den Bio-Gärten des Resorts angebauten Produkte zu kombinieren. Im Restaurant mit Küche im Freien sitzt man mit spektakulären Blick auf den Horizont.

Ein Essenserlebnis, das das Element Feuer in den Vordergrund stellt! Das Herzstück des Restaurants „So Primitive“ ist nämlich eine Feuerstelle, in der verschiedene Kochtechniken zum Einsatz kommen. Von Braten, Grillen, Anbraten bis zu Kochen im Kessel, in Tontöpfen (auf Kohle) oder Backen in einer Salzkruste. Auf der Speisekarte kann man dann wählen: frische Meeresfrüchte, Fleisch und plant-based Gerichte.  

Wenn man abentuerlich unterwegs ist, ist „Flying Sauces“ genau das Richtige. Weltklasse-Gastronomie wird mit dem Nervenkitzel des Seilrutschens kombiniert – und dies vor der atemberaubenden Kulisse von Soneva Fushi mit Blick auf den üppigen Dschungel und den schimmernden Ozean. Gut abgesichert schwebt man entlang einer malerisch gelegenen 200 Meter langen Seilrutsche von “The Den” in bis zu 10 Metern Höhe zu einer erhöhten Speiseplattform am Waldrand in der Nähe des Dolphin Beach.

Zum Auftakt gibt es unterwegs bereits ein Amuse Bouche, erfrischende Shooters und andere gastronomische Überraschungen. In luftigen Höhen angekommen, bereitet Chefkoch Rasal Jayawardene in der offenen Küche ein köstliches saisonales Menü zu, das mit einer Auswahl von über 9.000 erlesenen Weinen aus dem umfangreichen Weinkeller von Soneva Fushi kombiniert wird.  

Außerdem gibt es auf Soneva Fushi gleich zwei Restaurtans mit dem Thema Pflanzen als Mittelpunkt: Ein pflanzliche Speiseerlebnis findet in den organischen Inselgärten, im Restaurant „Shades of Green“ statt. Jede Mahlzeit im „Shades of Green“ beginnt mit einem Rundgang durch die Gärten, um anschließend umgeben von den leuchtenden Farben und berauschenden Düften der Pflanzen köstliche vegetarische Gerichte zu genießen.  

Im „Fresh in the Garden“ sitzt man hoch über den Gärten, wo die Aromen der Kräuter von unten heraufwehen. Mit einem Dach überm Kopf oder doch lieber unter freien Sternenhimmel? Das ist den Gästen des exklusiven 12-Monatigen Pop-Up Projekt von Küchenchef Mads Refslund  selbst überlassen. Die wunderbare Gelegenheit Gerichte von einem der aufregendsten kulinarischen Talente Dänemarks und seinem Team zu genießen war ein echtes Highlight auf Soneva Fushi!!!  

Mein Fazit: Die Malediven sind ein Traum! Allein die allgegenwärtigen Shades of Blue, Schnorcheln mit Anemoen- und Clownfischen, das Rauschen der Palmwedel, das herrliche Ambiente und köstliche Essen in den Restaurants. On top Massagen im Spa – was soll ich sagen, Soneva Fushi und Soneva Jani machen süchtig! Ich werde das Spa testen und berichten …

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