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Basenfasten in den Dolomiten – meine Detox-Kur

Es war die beste Entscheidung seit langem. Nach vielen Terminen, Events und Kurz-Trips bin ich ziemlich ausgelaugt und eine Me-Time ist dringend nötig. Was so eine Woche Basenfasten in den Dolomiten mit mir macht, möchte ich testen.

Ich fahre bei strahlendem Sonnenschein in München los und bin bester Stimmung. Dann wird es ja in Südtirol herrlich sein… Urlaub mit mir selbst, eine Woche nur Zeit für mich. Ich freue mich!

Kaum habe ich den Brenner hinter mir gelassen fängt es an zu regnen. Das habe ich noch nie erlebt. Normalerweise ist es ja genau umgekehrt, naja… Das Hotel Pfösel liegt 20 Kilometer von Bozen entfernt in den Bergen auf über 1.300 Meter Höhe, einem Sonnenplateau wie es auf der Website heißt. Das macht Hoffnung auf besseres Wetter…

Ein herzlicher Empfang mit Vitaldrink, dann beziehe ich mein Zimmer mit Blick auf schneebedeckte Berge. Wunderbar, ich bin angekommen. Abends dann die Frage: Wähle ich zum Essen die Suppe, so wie es eigentlich für das Basenfasten vorgesehen ist, oder das köstliche Vitalmenü mit viel Gemüse und etwas Fisch. Ich entscheide mich, wie solle es als Schleckermaul anders sein, für das Menü, was wirklich köstlich ist.

Am nächsten Morgen dann Aufwachen mit Tautreten und den Fünf Tibetern, im Anschluss dann Meridianstretching oder Achtsamkeitsmeditation. Ein toller Start in den Tag und in das Basenfasten in den Dolomiten. Es regnet und regnet, heute sieht man nicht einmal mehr die Berge. „Ganz ungewöhnlich für die Jahreszeit“, sagt mit Eva Zelger die das Hotel zusammen mit ihrer Schwester und ihrem Mann leitet. Beide erklären mir bei einem Kräutertee die Philosphie des Hauses.

„Unser Hotelkonzept basiert im wesentlichen auf drei Säulen, das Thema Natur, aktiv sein in der Natur sowie gesunde Ernährung mit regionalen Köstlichkeiten“, so Brigitte Zelger. Diese Philosophie spiegelt sich auch in der Architektur wieder: „Wir haben versucht mit den großen Fensterfronten, die wie Fotoblicke in die Natur wirken, die Landschaft ins Haus zu holen“, erklärt Eva Zelger.

Selfie time im Hotel PföselIn den nächsten Tagen – es regnet ohne Unterbrechung – erlebe ich, dass diese Philosophie in jeder Beziehung konsequent umgesetzt und von jedem Mitarbeiter mit viel Engagement gelebt wird. Egal ob im Spa, dem Restaurant oder der Bar: hier sind die Themen Natur und Authentizität keine Marketing-Versprechen. Obwohl wir in Italien sind gibt es beispielsweise an der Bar keinen Aperol und auch keinen Martini („100 Prozent Chemie“, so der Barkeeper Alexander Morgenstern. Stattdessen beispielsweise hauseigenen Gin und Amaro mit Kräutern aus dem eigenen Garten oder Cola aus der Colanuss. Das Frühstücksbuffet – hier bin ich konsequent und esse „nur“ mein basisches Müsli – ist übervoll mit besonderen Köstlichkeiten aus der Region.

Tag drei, es regnet und regnet. Langsam finde ich das Wetter einfach nur gemütlich und genieße den Spa-Bereich mit sechs unterschiedlichen Saunen und Infinty-Pool, Entspannungsyoga und als Highlight die Treatments im Spa. Als Start wurde mir das Silberquarzit Reinigunsritual empfohlen.

Mittags bekomme ich eine Consumé und Hirse oder Quinoa mit Gemüse. Wenn es nicht regnen würde könne man hier jeden Tag am Outdoor-Programm wie den geführten Wanderungen oder Biking-Touren teilnehmen oder einfach in den Bergen wandern.

Baischfasten, Entschlacken und Detox im Hotel PföselTag 5, die Sonne lässt sich blicken. Nichts wie raus in die Natur. Über 500 Kilometer Wanderwege gibt es hier und die Ausblicke auf die Berkulisse des Latemars  und Rosengarten sind zum Teil wirklich atemberaubend. Täglich gibt es hier geführte Wanderungen oder Bike Touren. Am späten Nachhmittag freue ich mich auf die Aroma Edelstein Charkenmassage  und die Lavendel-Sauna. Ich habe mich hier so richtig eingegrooved und es geht mit täglich besser. Der Stress ist von mir abgefallen wie Blütenblätter im Wind. Am Ende der Woche bin ich dem Regen dankbar. Viele Erfahrungen wie Atemübungen und Rückengymnastik hätte ich ohne ihn wahrscheinlich nicht gemacht. Und: eins steht jetzt schon fest: Ich komme wieder, denn ab sofort gibt es hier sogenannte Regenerationstage, jeweils zu einem bestimmten Thema. Ich freue mich schon heute darauf!

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